"Gute Nachrichten für Hausstaub-Allergiker: Teppichboden reduziert Staubgehalt in der Luft (8.10.2003)

       

 

(...) So kämpft inzwischen fast jeder dritte Europäer im Laufe seines Lebens mit tränenden Augen, triefender Nase, kratzendem Hals oder geröteter Haut, wenn er beispielsweise mit Metall, Waschpulver, bestimmten Nahrungsmitteln oder auch Blütenpollen in Berührung kommt.

Die einfachste Therapie besteht zunächst nach wie vor darin, die allergieauslösenden Stoffe schlicht zu meiden. Dies gilt auch und gerade für die Vielzahl der geplagten Hausstaub-Allergiker. So sollten beispielsweise Matratzen und Oberbetten mit speziellen Schutzbezügen, den so genannten Encasings, versehen werden. (...) Was allerdings den idealen Bodenbelag angeht, haben sich die Meinungen in jüngster Zeit sozusagen von Grund auf geändert. Wurden bis vor wenigen Jahren ausschließlich glatte und wischbare Böden empfohlen, so darf sich der Hausstaub-Allergiker heute mit gutem Gewissen für einen Teppichboden entscheiden. Zu diesem Schluss kommt die groß angelegte Studie "European Community Respiratory Health Survey II", kurz ECRHSII genannt.

 

Im Mittelpunkt dieser "Europäischen Lungenstudie zur respiratorischen Gesundheit" steht die Erforschung von Atemwegserkrankungen, speziell Asthma. (...) Erfreulich gering ist laut der Studie jedoch die mögliche Allergenbelastung in Räumen, die mit Teppichboden ausgestattet sind. Mit anderen Worten: Teppichboden für Hausstaub-Allergiker ist bestens geeignet.

Fachleute empfehlen bei Hausstaub-Allergie ausdrücklich das Verlegen von Teppichboden. Denn: Werden glatte Fußböden aus Parkett oder Laminat nicht täglich feucht gewischt, stellen die aufwirbelnden Staubflocken eine direkte Belastung für den Hausstaub-Allergiker dar - schließlich wird der Staub bei jedem Luftzug immer wieder aufgewirbelt. Im Vergleich dazu bindet jedoch ein textiler Bodenbelag den Staub nachhaltig und reduziert somit den Staubgehalt in der Luft. Die Allergie auslösenden Staubpartikel bleiben am Boden und können nicht mehr eingeatmet werden.

 

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Die Empfehlung der Fachleute wird auch durch eine aktuelle Untersuchung der Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik in Mönchengladbach gestützt (...) Danach können textile Bodenbeläge im Vergleich zu glatten Böden weitaus mehr Staub festhalten. Und noch ein Vorteil von Teppichen darf nicht unerwähnt bleiben: Orthopäden attestieren ihm optimale stossdämpfende Eigenschaften beim Gehen. Das schont Rücken und Gelenke.

Geradezu ideal für einen Allergiker-Haushalt ist also ein Teppichboden, der emissionsfrei verlegt werden kann und (ganz wichtig!) das TÜV-Siegel "Für Allergiker geeignet" trägt. Namhafte Teppichbodenhersteller wie beispielsweise die Vorwerk Teppichwerke in Hameln, bieten heute ausschließlich Schadstoff geprüfte Teppichböden mit diesem Teppich-Siegel in einer großen Vielfalt von modernen Farben, ansprechenden Dessins und interessanten Strukturen an.

Eines ist bei der regelmäßigen Reinigung von Teppichboden noch besonders zu beachten.

 

So sollten Allergiker im besten Fall Zentralstaubsauger einsetzen oder ansonsten Staubsauger verwenden, die ebenfalls das TÜV-Siegel "Für Allergiker geeignet" trägt. Diese sind mit speziellen Mikrofiltern ausgestattet, die keinen Staub aus dem Sauger austreten lassen. Zudem sollte ein allergikergeeigneter Staubsauger zur bestmöglichen Reinigung mit einem rotierendem Bürstvorsatz ausgestattet sein und nur mit qualitativ hochwertigen Staubsaugerbeuteln betrieben werden."
Quelle: www.bauzentrale.com

Weitere Informationen zum Thema:
European Community Respiratory Health Survey

Literatur:
Hausstauballergien Gesundheitliche und hygienische Aspekte

Hausstaubmilbenallergie erfolgreich behandeln. Der umfassende Ratgeber für Patienten und Behandler

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